BIOLOGIE

Epigenetik

Sokrates – (469 v. Chr.) „Korrupte Schatten des Ideals“ - materielle Welt ist unvollkommen.
Selbsterkenntnis als wesentliche Voraussetzung eines gelingenden Daseins.

Demokrit – (460 v. Chr. ) Wort Atom (unteilbar) Materialismus
„Nur scheinbar hat ein Ding eine Farbe, nur scheinbar ist es süß oder bitter;
in Wirklichkeit gibt es nur Atome in leeren Raum.“

Rene Descartes - „Cogito ergo sum“, Wechselwirkung zwei verschiedenen
(geb.1596) „Substanzen“ - Geist und Materie.

Isaac Newton – legte Grundstein für klassische Mechanik, Wechselwirkung aktiver
(geb.1642) immaterielle „Kräfte die Natur“ mit der absolut passiven Materie.

1859 - Darwin – Entstehung der Theorie der Evolution. Damit endete spirituelle
Verständnis und Wissenschaft ist materialistisch geworden.
Es suchte nur nach physischen Element, der von eine Generation zur
andere Weiter gegeben wird.

1953 – Watson und Crick – Doppelhelix der DNA. Entsteht die Zentrale Dogma (Untastbare Wahrheit) – die grundlegende Überzeugung der Wissenschaft, dass die DNA die Quelle ist, die uns ausmacht. Genetischer Determinismus die sagt, wir sind bereit vorbestimmt, wenn die Samen an die Eizelle zusammenkommen.
1990 – Projekt „Menschliches Genom“.
2001 – die Ergebnis - Die vermutete Zahl der menschlichen Gene - angenommen wurden 140.000 - wird korrigiert. Nach neusten Erkenntnissen hat der Mensch nur 30.000 Gene.
Genom:
Gesamtheit der Erbinformationen, das beim Menschen Humangenom genannt wird.
Es besteht nur aus etwa drei Prozent aus ungefähr 30.000 Genen.

Lange Zeit dachten Zellbiologen, unser physisches Dasein würde allein von unserer DNA bestimmt. Auch für eine Reihe chronischer und maligner Krankheiten machte man das Erbgut verantwortlich. Dabei sind nur maximal zwei Prozent der Krankheiten genetisch bedingt.
Gene werden nur gelesen. Dieser Leseprozess wird von Signalen aus der Umwelt gesteuert. Dies können beispielsweise Hormone sein, die signalisieren: Jetzt wird
ein bestimmtes Protein gebraucht. Erst dann wird eine entsprechende Proteinsynthese
in Gang gebracht. Die Signale stammen wiederum aus unserem Gehirn und werden durch unsere geistigen Aktivitäten ausgelöst.
Das bedeutet: Der Geist regiert die 50 Billionen Zellgemeinschaft. Das ist der Placebo-Effekt, der hat tatsächlich eine große Macht. Aus vielen Studien ist bekannt, dass Patienten auch durch Tabletten ohne medizinischen Wirkstoff gesunden können – allein dadurch, dass sie an die Wirkung des Präparates glauben. Man könnte dies als eine erwünschte psychosomatische Reaktion bezeichnen. Es wurden sogar schon Schein – OPs an Kniepatienten durchgeführt, die danach – ohne medizinischen Eingriff – wieder schmerzfrei Sport treiben konnten. Als die Patienten zwei Jahre später darüber aufgeklärt wurden, dass sie nur zum Schein operiert worden waren, konnten es die meisten nicht glauben. Ihre Beschwerden hatten sich dauerhaft verbessert. Deshalb ist es geradezu fatal, dass sich so viele Menschen für krankheitstechnisch determiniert halten. Über ihre negative Erwartungshaltung rufen sie nämlich unter Umständen den bösen Bruder des Placebo-Effekts herbei: den Nocebo - Effekt.
Ist die Erwartung, eine Krankheit zu bekommen groß, kann sie die befürchteten Beschwerden geradezu auslösen. Hält sich der Mensch überdies für unheilbar krank, kann diese Überzeugung sogar bewährte Medikamente außer Kraft setzen und bis hin zum Tod führen. Umso wichtiger ist es also, endlich mit dem überholten Dogma des genetischen Determinismus aufzuräumen. Wir sind keine biochemischen Maschinen, die von Genen gelenkt werden. Gene bilden lediglich Vorlagen für die Proteine, aus denen unsere Zellen und Gewebe zusammengesetzt werden. Das ist vergleichbar mit dem Entwurf eines Architekten – ein Modell, mehr nicht. Erst durchs Ablesen dieser Vorlage wird die darin enthaltene Information nützlich.

Die Rolle des Erbmaterials wurde in der Vergangenheit überschätzt. Man hielt den Zellkern für das „Gehirn“ der Zelle.

Tatsächlich zeigen Zellen eine gewisse Intelligenz. In einer Glasschale im Labor suchen sie nach Nahrung, flüchten vor Giftstoffen und kommunizieren sogar mit anderen Zellen. Doch der Zellkern hat mit dem intelligenten Verhalten der Zellen nichts zu tun.

Zellbiologe Bruce Lipton hat den Zellkern entfernt und die Zellen daraufhin beobachtet. Wäre der Kern das Äquivalent des Gehirns, hätten sie nach seiner Entfernung sterben müssen. Doch das Gegenteil war der Fall. Sie schwammen weiter umher und behielten ihre komplexen Verhaltensweisen bei. Sie lebten tatsächlich noch bis zu zwei Monate weiter und starben schließlich nur an einem Mangel an Proteinen, die durch den normalen Verschleiß verloren gegangen waren und die ohne Erbinformation nicht
ersetzt werden konnten.
Der Zellkern ist weder unmittelbar lebensnotwendig, noch für das intelligente Verhalten der Zellen verantwortlich. Er entspricht also nicht dem Gehirn.

In anderen Versuchen wurde die Zellmembran, also die „Haut“ der Zellen, entfernt. Dabei starben die Zellen sofort. Das bedeutet, dass die Membran unmittelbar überlebenswichtig für eine Zelle ist. Über ihre Membran nimmt sie nämlich ihre Umgebung wahr und reagiert auf sie. Dazu benutzt sie so genannte Rezeptor – Effektor - Proteine auf ihrer Oberfläche. Die Ärzteschaft bezieht sich auf dieser Antennen als "Selbst-Rezeptoren",
die Empfänger des Selbst.

Rezeptor – Effektor - Proteine sind vergleichbar mit einem Schalter. Sie wandeln
die Signale aus der Umwelt so um, dass deren Information an das Innere der Zelle weitergeleitet werden kann. Bindet sich ein Signal an den Rezeptor, ändert dieser seine Form und koppelt sich an das Effektor - Protein. Letzteres sendet dann ein Signal an
das Innere der Zelle, wo es auf die DNA einwirken kann. Die Erstellung eines Proteins
ist komplett abhängig vom Signal, das auf die Zelle einwirkt.
Dieses bestimmt die Aktivierung eines Gens. Das Gen selbst hat keinerlei Kontrolle!
Seit der Entdeckung der DNA wurde uns eingetrichtert, dass wir ihrer Macht unterliegen. Rund 50 Jahre lang wurde uns erzählt, die Gene bestimmen unser Leben.
Jetzt stellt sich die Frage, was steuert die Gene?

Wenn eine Gen- Wirkung benötigt wird, gibt es ein Signal. Und woher stammen diese Signale? Aus unserem Gehirn. Dieses nimmt Informationen aus der Umwelt auf, wertet
sie aus und erteilt aufgrund dessen Befehle. Die zellulären Rezeptor – Effektor - Schalter nehmen die Kommandos des Gehirns wahr und leiten sie an das Innere der Zelle weiter.
Das bedeutet: Unsere Wahrnehmung kontrolliert unsere Biologie.
Wie wir die Welt sehen, steuert unsere physischen Reaktionen. Wenn wir also die Wahrnehmung unserer Welt verändern, verändern wir damit auch unsere Genaktivität.
Die Überzeugung, wir seien störanfällige biochemische Maschinen, die durch unsere Gene gesteuert werden, weicht der Erkenntnis, dass wir machtvolle „Erschaffer“ unseres Lebens sind. Bisher mutete der Körper aus medizinischer Sicht eher zerbrechlich und verletzlich an. Doch nun wird klar, welch starken Einfluss der Geist auf unseren Körper hat.
Wenn wir die Wissenschaft dahinter verstehen, dann wird er zu einer Technologie.

„Die Medizin hat es bisher versäumt, die Erkenntnisse der Quantenphysik zu integrieren.“ (Lipton)
Irgendwie hat es die Biologie und mit ihr die Medizin versäumt, die mittlerweile über 80 Jahre alten Erkenntnisse der Quantenphysik in ihre Erklärungsmodelle zu integrieren.
Die Quantenphysik hat nämlich gezeigt, dass wir nicht nur auf stoffliche Einflüsse reagieren. Auch rein energetische Reize werden von unserem Körper aufgenommen
und verarbeitet. Die Rezeptorproteine auf der Zelloberfläche – vergleichbar mit winzigen Antennen – empfangen nicht nur physische Signale wie Hormone, sondern auch Schwingungsfelder wie Licht, Klang und Radiowellen. Tritt in der energetischen Umgebung einer Zelle eine Schwingung auf, die mit den Antennen in Resonanz steht, verändert sich die Ladung des Proteins und der Rezeptor verändert seine Form.
Schwingungsfrequenzen können also Zellen genauso beeinflussen wie physische Signalstoffe.

„Eine medikamentenfreie Medizin ist möglich.“ (Lipton)
Durch den „wissenschaftlichen Materialismus“ sind wir fixiert auf stoffliche Signale.
Wir meinen, wir bräuchten physische Moleküle, um gesund zu werden. Deshalb machen wir uns abhängig von Medikamenten und erheben die Pharmaindustrie zum Grundpfeiler der modernen Medizin. Dabei liefern die neuen Erkenntnisse den wissenschaftlichen Hintergrund für eine medikamentenfreie, energetische Medizin.

 

Jedes Gewebe verfügt über eine eigene, spezifische Energiesignatur, erkranktes anders
als gesundes. Dies wird beispielsweise bei der Mammographie sichtbar gemacht. Energiesignaturen bewegen sich durch den Körper wie Wellen auf einem See. Dabei kommt es zu Interaktionen mit anderen Wellen, die sich verstärkend oder abschwächend auswirken können.
Phasengleiche Wellen verstärken sich gegenseitig. Das passiert zum Beispiel, wenn eine Opernsängerin einen Ton singt, der mit einem Kristallglas in Resonanz ist. Hält sie den Ton längere Zeit, platzt das Glas, weil die Energie zu stark geworden ist.
Im Körper spürt man verstärkende Wellen, wenn man sich energiegeladen und beschwingt fühlt. Passt die Umgebungsenergie zu uns selbst, spüren wir dies als
„good vibes“. Umgekehrt können Phasenverschobene Wellen die Energie unserer Zellen abschwächen.

Unsere Gedanken sind nichts anderes als wellenförmige Energie und können so
die Proteinproduktion der Zelle direkt aktivieren oder hemmen. Das bedeutet:
Gedanken steuern unsere Zellen genauso wie physische Medikamente.
Wir solle darauf achten, wie wir unsere mentale Energie einsetzen.
Das Gehirn kontrolliert das Verhalten der Körperzellen. Dieser wichtige Punkt sollte berücksichtigt werden, wenn wir die Zellen unserer Organe und Gewebe für unseren Gesundheitszustand verantwortlich machen.
Auf einer bewussten Ebene können wir wählen, was wir denken. Doch sobald wir unaufmerksam sind – und das sind wir die meiste Zeit, weil wir uns ja auf andere Dinge konzentrieren müssen – ergreift unser Unterbewusstsein die Regie. Dieses ist angefüllt mit Glaubenssätzen, die seit frühester Kindheit dort gespeichert wurden. Kleine Kinder beobachten ihre Umgebung genau und speichern das Weltwissen ihrer Eltern direkt in
ihr Unterbewusstsein ab. So werden die Verhaltensweisen und Überzeugungen ihrer Eltern zu ihren eigenen.
Gene weisen auf das Potential eines Menschen hin, nicht auf sein Schicksal.
Wir sollten deshalb darauf verzichten, unseren Kindern unnötige Ängste und einschränkende Überzeugungen einzuimpfen. Ein Mensch, der sich selbst für robust hält und an seine Selbstheilungskräfte glaubt, wird unbewusst durch seine Gedankenkraft Gene aktivieren, die ihn in dieser Annahme bestätigen.

In diesem Sinne sind wir Schöpfer unseres Lebens. Wenn wir wissen, wie das Leben funktioniert, können wir schaffen, was wir wünschen.

Wir befinden uns in einer Gesellschaft, die Medikamente für notwendig hält.
Das kollektive Glaubenssystem kann eine Heilung entscheidend unterstützen oder
auch blockieren. Das Ganze geschieht zumeist auf einer unterbewussten Ebene.
Wie kann denn der Glauben eines Menschen einen anderen beeinflussen?
Das läuft über morphische Felder, wie Rupert Sheldrake sie postuliert hat.
Diese beinhalten eine Art kollektives Gedächtnis und die Anweisung, wie Zellen
zu reagieren haben. Auf diese Felder reagieren Zellen genau wie auf andere Schwingungssignale, wie zum Beispiel Magnetfelder.

Wir haben die Möglichkeit, Ihre eigenen Grenzen zu sprengen und ein erfülltes Leben zu leben. Die Natur des Geistes liegt darin, Kohärenz zwischen Ihrem Glauben und Ihrem Leben zu schaffen. Nur wenn Sie glauben, etwas tun zu können, werden Sie auch dazu fähig sein.
Dem Unterbewusstsein ist mit Vernunft nicht beizukommen. Deshalb hat sich eine neue Richtung namens „Energetische Psychologie“ entwickelt, die ihre Basis in der Neuen Biologie hat.

Unsere Identität ist nicht fest mit unserem Gehirn verankert.
Sie ist ein Feld außerhalb unseres Körpers, das über die Rezeptoren unserer Zellen mit unserem Körper in Verbindung tritt. In diesem Feld finden unsere Gedanken statt.
Diese signalisieren unseren Zellen, wie sie zu reagieren haben.

„Eine der wichtigsten Dinge, die ich tat, war das Klonen von diesen Zellen, um zu verstehen, wie ihr Schicksal gesteuert wurde ... „
Lipton legte eine Stammzelle in eine Petrischale und sie teilte sich etwa alle zehn Stunden von selbst. Und nach etwa zwei Wochen gab es Tausende von Zellen in der Petrischale, und die waren alle genetisch absolut identisch.
Dann trennte die Bevölkerungsgruppe und in drei verschiedene Petrischalen aufteilte;
so hatte er drei Schalen mit genetisch identischen Zellen in jeder Schale. Dann hat er ihre Umwelt ganz leicht verändern, die Chemie der Nährlösung, die die Umwelt der Zellen ist. In jeder Schale hatte er eine etwas andere Umgebung: In einer Schale bildeten sich Muskelzellen, in einer Schale bildeten die Zellen Knochen. In einer dritten Schale bildeten die Zellen Fettzellen. Alle aus den gleichen genetisch identischen Zellen.

„Die Funktion von Zellen ist, die Sinne bereitzustellen. Den Geruchssinn und Tastsinn und Geschmack und Vision und Schmerzen und heiß und kalt - einfach alle diese Arten von Sinneswahrnehmungen, die wir haben. Sie sind alle die Übersetzung der Umwelt durch die Zellen und dann die Umwandlung dieser Informationen in die elektromagnetischen Schwingungen, die vom Gehirn ausgehen.“
Die Identität einer Zelle ist nichts, das in die Zelle programmiert wäre. Die Identität
der Zelle sind einige Informationen aus der Umwelt, die über diese Selbst - Rezeptoren genanten Antennen abgeholt werden. Worin sich ein Mensch vom anderen unterscheidet, ist das Vorhandensein einer Reihe von Antennen, die als Selbst-Rezeptoren bezeichnet werden. Deshalb können wir unsere Zellen und Gewebe nicht einfach verpflanzen, weil jeder von uns seine eigene Identität hat. Die Identität eines Individuums ist ein Signal, dass von den Antennen, genannt Selbst - Rezeptoren, auf der Oberfläche der Zelle aufgenommen wird. Und wenn die Oberflächen-Rezeptoren weg sind, hat die Zelle keine Identität.

„Meine Identität ist nicht im Inneren der Zelle, denn sie liest etwas aus der Umwelt.
Wenn die Zelle dann stirbt, verlässt dann auch das Signal die Umwelt?
Nein, die Signale sind immer da, und die Zellen kommen und gehen. Und wenn eine Zelle vorhanden ist, kann sie das Signal lesen. Das Fernsehen ist tot, aber die Sendung - ist sie noch da?" Und die Antwort lautet: " Ja."
Das Bewusstsein oder Gewahrsein ist nicht in der physischen Ebene, es ist in der Energie, welche die Quantenphysiker das Feld nennen.

„Wir sind eine Gemeinschaft vom Menschen und jeder Mensch ist eine Gemeinschaft
von Zellen. Wir sollen viel mehr verstehen, wie wir uns in die Gemeinschaft der Natur einfügen.“
„Wenn ich am Leben bin und einen Körper habe, dann ist es die Funktion meines Körpers, die Welt wahrzunehmen.“ (epigenetische Kontrolle)
„Bewusstsein ist stärker als Veranlagung und Vermittlung, weil es die Informationen
aus beiden Quellen verändern kann.“
(Lipton)